Film

Wie wird der neue Predator-Film?

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Es gibt ein Sneak Peak für den kommenden Film "Predators" (dank an Lou, der mich per Twitter darauf aufmerksam gemacht hat):


Wenn ich nun mal das, was der Typ da so sagt, in meine Interpretation übersetze, dann kommt dabei etwa folgendes heraus:

So toll wie der Originalfilm wird er nicht, weil wir das infolge akuten Schwarzeneggermangels nicht hinkriegen. Wir wollen auch nicht anknüpfen an "Predator 2", oder an die zahlreichen Comics, die zu dem Szenario bereits entstanden sind. Um ganz deutlich zu zeigen, dass wir mit diesem Erbe brechen wollen, haben wir eine neue Predator-Rasse eingeführt, die zwar furchteinflössender sein soll, aber letztendlich wahrscheinlich nur lächerlich sein wird. Und weil wir das klassische Konzept namens "Protagonist" nicht verstanden haben, stopfen wir den Film voll mit lauter menschlichen Testosteronmonstern auf Egotrips, die wegen ihrer Überlebensgröße als Karikaturen ihrer selbst erscheinen. Aus Fehlern vergangener Filme jedweder Art lernen wir nichts, wir machen lieber unhaltbare Versprechungen, damit die Leute zahlreich ins Kino strömen.

Aber hey, es ist cool!

Ich habe echt die Befürchtung, dass sie das verhunzen. Meinungen?

Hilde, oh Hilde

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Hildegard Kneef war eine starke Frau. So stark, wie sonst nur Männer sein dürfen, in Filmen zumindest. Frauen sind in Filmen doch meist nur Beiwerk. Sie sehen hübsch aus, springen vielleicht zwischenzeitlich ein, wenn der Mann grade nicht kann, oder ermöglichen es dem Mann zu tun was getan werden muss. Aber selten ist eine Frau die zentrale handelnde und entscheidende Person in einem Film. Männer handeln, Männer entscheiden. In dieser Hinsicht ist "Hilde" erfrischend anders. Die Protagonistin ist stark, die Männer sind ihr Beiwerk, mit einer wundervollen Selbstverständlichkeit. Ich will mehr von solchen Frauenbildern im Kino sehen. Das ist sehr entspannend.

Das andere Gute, was ich über den Film sagen kann, ist, dass die Schlußszene wirklich gut ist. Der Rest ist so mittelmäßig bis gut. Es hapert an mehreren Dingen. Zum Beispiel ist Hilde in dem Film der einzige - leidlich - nachvollziehbare Charakter. Die Emotionen und Motive der anderen Personen bleiben schleierhaft, werden nicht beleuchtet. Jeder außer der Protagonistin ist Statist. Da schadet es auch nicht, dass Roger Cicero schauspielt wie ein Daily-Soap-Darsteller. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass er wirklich schön singt, schöner als jeder andere im Film.

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Emmerich, ich hasse dich!

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(Dies ist mein erster Artikel, der auch in gesprochener Form vorliegt. Drücke einfach auf den dreieckigen "Play"-Knopf oben, um Dir den Artikel anzuhören und Dir die Mühe zu ersparen, ihn lesen zu müssen. Oh, und bitte gebt mir in den Kommentaren Euer Feedback, was ihr von dem gesprochenen Artikel haltet. Ich find's toll, aber es ist auch eine große Arbeit, ihn zu produzieren.)

Ich warne Dich davor, Dir den Film "10.000 B.C." anzusehen. Er ist schlecht und wird jeden enttäuschen, der nicht mit den allerniedrigsten Erwartungen ins Kino geht. Solltest Du Dir den Film dennoch wider jede Vernunft ansehen wollen, lies Dir diesen Artikel nicht durch. Ich werde gnadenlos einige Details verraten, die einem fantasielosen oder müden Zuschauer vielleicht überraschen würden.

Ich hätte diesen Artikel gern so begonnen:

"Independence Day" war eine Regiesünde, eigentlich eine unverzeihliche. Aber großzügig wie ich bin, habe ich Roland Emmerich eine zweite Chance gegeben und mir seinen neuen Film "10.000 B.C." angeschaut. Ich hätte besser meine Lektion aus "Independence Day" gelernt, denn "10.000 B.C." stellte sich als einer der schlechtesten Filme heraus, den ich je gesehen habe.

Aber um ehrlich zu sein, wusste ich gar nicht, dass "10.000 B.C." ein Emmerich-Film ist. Ich erfuhr es erst, als ich die Kinokarten schon gekauft hatte. Vermutlich hätte ich sie aber trotzdem gekauft, auch wenn ich es vorher gewusst hätte, nämlich um, wie oben beschrieben, Emmerich eine zweite Chance zu geben. Und, wie oben beschrieben: Ich hätte es besser nicht tun sollen. "10.000 B.C." ist schlecht, richtig schlecht. Von vorne bis hinten. Sogar wer absichtlich einen schlechten Film sehen will, um sich darüber lustig zu machen, wird keine Freude an dem Machwerk haben können, so schlecht ist der.

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keinohrhasen

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Gestern war ich mit Anja in dem neuen Till-Schweiger-Film "keinohrhasen". Till Schweiger ist mal wieder Produzent und Darsteller der Hauptrolle in einer Person. Praktischerweise ist der Titel des Films auch gleich der Name des passenden Merchandising-Artikels. Die klugen Macher des Films haben nämlich darauf geachtet, dass der von Till Schweiger im Film selbst gebastelte Spielzeughase ohne Ohr eine gewisse romantische Relevanz für die Filmgeschichte bekommen hat, damit die männlichen Konsumenten danach in den Laden rennen, um für ihre Freundin einen "keinohrasen" zu kaufen.  Weiterlesen»